Alex Redaktion
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Beiträge von Alex

    Da bin ich etwas pessimistischer. Ich glaube nicht, dass "wenn man die Menschen lässt" Umsicht, Hilfsbereitschaft und Einsicht das Ergebnis sein wird. das mag für einzelne Personen gelten, nicht aber für die gesamte Menschheit. Ich befürchte, dass der Vorteil des einzelnen für die Masse der Menschen im Vordergrund steht. Auch dass könnte man logisch erklären! Evolution bedeutet nämlich wahrscheinlich doch: Der Stärkere überlebt!

    Frage... Wie ist das mit Zwiebeln. Ich höre immer wieder, dass man sie nicht am nächsten Tag weiterverwenden soll, wenn was übrig geblieben ist...

    Es wäre giftig? Bin verunsichert... Und schmeiße immer wieder halbe Zwiebeln weg... Muss das?

    Hierbei handelt es sich um ein hartnäckiges Gerücht. Angeschnittene Zwiebel kann man problemlos im Kühlschrank zur weiteren Verwendung aufbewahren. Besser sogar also andere angeschnittene Gemüse, weil der Zwiebelsaft antibakteriell wirkt. Das schlimmste, was passieren kann, ist das eine Gärprozess einsetzt. aber dafür muss die Zwiebel schon länger liegen und man merk auch an der Geruchsentwicklung, dass eine Verwendung nicht mehr ratsam ist.


    Ich nutze "Zwiebelreste" seit Jahren ohne negative Auswirkungen. :-)

    Da war ich leider wenig erfolgreich. Bin beim Schroten gescheitert. Wahrscheinlich hatte ich keinen geeigneten Mixer...

    Vielleicht starte ich nochmal einen Versuch. Hört sich ja gut an, was die Wirksamkeit angeht. honky-mum: Produzierst du immer frisch? Das bedeutet dann ja, dass man immer gut planen muss, wann man waschen will und 2 Stunden vorher mit der "Waschmittelproduktion" beginnen muss. Ich glaube, das kann ich meiner Frau nicht schmackhaft machen.

    Ich habe 450 € bezahlt. Das ist wirklich nicht wenig Geld, zumal andere Geräte mit Vertrag für einiges weniger zu haben sind. Ich setze aber auf Langlebigkeit. Ich möchte das Telefon mindestens 5 Jahre verwenden. Damit relativiert sich der Preis über die Nutzungszeit. Jetzt muss der Hersteller nur noch beweisen, dass das Produkt für eine lange Nutzung gebaut wurde.

    Ich bin der Meinung, dass hier in jedem Fall vertragliche Regelungen erfolgen sollten. Für einen Pachtvertrag gibt es Mustervorlagen. Hier mal ein Link.

    Was die Bewässerung und die Bewirtschaftung des Folientunnels angeht müsste meines Erachtens entweder ein Werkvertrag oder ein Dienstvertrag abgeschlossen werden. Der grundlegende Unterschied zwischen beiden ist, dass beim Werkvertrag das Ergebnis vom Vertragspartner geschuldet wird und damit zu erbringen ist, beim Dienstvertrag wird eine definierte Handlung geschuldet und muss erbracht werden. Auch hierzu Mal ein weiterführender Link.

    Ich finde es super, dass eine Solawi das Potential hat Menschen zusammenzubringen, die historisch aus einem "geteilten Ort" kommen. Auch die Idee, den Namen der Solawi entsprechend zu wählen ist klasse. Komme von euren 19 Mitgliedern denn auch Menschen aus beiden Teilen des Ortes oder müsst ihr da noch Überzeugungsarbeit leisten?

    Ich denke es war eine gute Idee, mit der Gärtnerei Unterstützung ins Boot zu holen. Ich bin auch ein totaler Laie und bin immer wieder beeindruckt, wie viel Wissen notwendig ist, um gärtnerischen bzw. landwirtschaftlichen Erfolg zu haben. Besonders dann, wenn die Qualität stimmen soll und ökologisch, nachhaltig angebaut werden soll. Klar ist auch, daß es in Zukunft nicht leichter wird. Der Klimawandel ist jetzt schon zu spüren und macht die Arbeit der Landwirte in Zukunft noch herausfordernder.

    Leider ist mein altes Smartphone kürzlich mit einen nicht zu reparierenden Defekt ausgefallen. :(

    Wie geplant habe ich mir nun das Fairphone 3 angeschafft und ich muss sagen, ich bin bisher sehr zufrieden!

    Die Leistung ist mehr als ausreichend. Der interne Speicher ist mit 64 GB großzügig bemessen und kann um bis zu 400 GB (!) durch eine Speicherkarte erweitert werden. Der Prozessor so dimensioniert, dass alle von mir verwendeten Apps super flüssig laufen. Das Betriebssystem ist auf dem aktuellen Stand (Android 9) und ich habe auch bereits ein erstes Update erhalten. Bei anderen Herstellern ist das nicht selbstverständlich. Die Kamera liefert tolle Bilder und das Display ist klasse. Mit einer Akkuladung komme ich bis zu 60 Stunden zurecht, bevor ein erneutes Laden zuwingend notwendig wird. Das geht Dank Schnellladefunktion aber echt zügig. Zu beachten ist, dass weder ein Ladekabel, noch eine Ladegerät im Lieferumfang enthalten ist. Das finde ich auch gut so, da viele ja bereits beides besitzen. Wenn nicht kann man natürlich das notwendige Zubehör optional mitbestellen. Dafür ist ein sogenannter "Bumper" enthalten. Eine Schutzhülle, die das Risiko eines Displayschadens reduziert. Das nenne ich Mal eine super Idee! Aber wo Licht isg, ist auch Schatten. Neben all meiner Begeisterung stört mich die Größe der Telefons. Es ist schon recht sperrig, so dass ich es z.B. nicht mehr so leicht beim Laufen verstaut bekomme, wie mein altes Gerät. Grund ist hier natürlich im Wesentlichen die modulare Bauweise. Aus diesem Grund akzeptiere ich diesen Nachtteil gerne! Ich bin nun gespannt, wie meine Erfahrungen in der Langzeitnutzung aussehen werden.

    Häufig sind die Standardwaschmittel aus dem Supermarkt nicht besonders umweltfreundlich. Auch finden sich hier nicht selten allergieauslösende oder hautschädliche Stoffe in den Inhaltsstoffen. Als Alternative gibt es zwar einige Biowaschmittel, aber auch selber machen ist eine Alternative. Hier mein Lieblingsrezept für ein Flüssigwaschmittel:


    Zutaten für 6 Liter:

    – 10-12 Esslöffel Waschsoda (Natriumcarbonat)

    – 90 g Kernseife, am besten Bio (Ich verwende Aleppo Seife)

    – nach Wahl ein paar Tropfen ätherisches Öl (mir ist Duft nicht wichtig, darum lasse ich die weg)

    – 6 Liter Wasser

    – ausreichend große Behälter zum Abfüllen


    Herstellung:

    1. Kernseife klein raspeln (Ich mache das immer mit einer Küchenmaschine. Dann produziere ich auf Vorrat und fülle die Seife in Marmeladengläser)

    2. Wasser in einen großen Topf geben (Am besten aus Edelstahl, wegen Schaumbildung)

    3. Seife und Soda zum Wasser geben und einrühren. Aufkochen und so lange rühren, bis sich alles gut aufgelöst hat.

    4. Nach dem Aufkochen mindestens 1 Stunde abkühlen lassen.

    5. Nochmals aufkochen.

    6. 24 Stunden abkühlen lassen.

    7. Die nun fester gewordenen Masse nochmals soweit erwärmen und rühren, dass eine gleichmäßige, flüssige Konsistenz entsteht.

    8. Wieder abkühlen lassen und das ätherische Öl hinzugeben (Nicht hinzugeben, wenn das Waschmittel noch zu heiß ist. Dann verflüchtigt sich das Öl sofort.)

    9. Das Waschmittel ist nun fertig und kann in die Behälter abgefüllt werden.


    Das wiederholte Erhitzen soll dazu beitragen, dass sich das Waschmittel später nicht zu stark absetzt.


    Anwendung:

    Für einen Waschgang werde 150 - 200 ml Waschmittel benötigt. Das selbst hergestellt Flüssigwaschmittel neigt dazu, sich abzusetzen oder sich gelartig zu verfestigen. Einfach vor jeder Verwendung ordentlich schütteln. ;) Sollte es zu fest geworden sein, kann man einfach etwas Wasser zum Verdünnen hinzugeben. Bei weißer Wäsche kann man noch 1-2 Teelöffel Natron zur Wäsche geben. Nicht geeignet ist dieses Waschmittel für Seide oder Wolle!


    Berichtet gerne von euren Erfahrungen. Ich benutze diese Waschmittel schon seit einiger Zeit und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Neben dem Vorteil für die Umwelt ist auch der Preis unschlagbar günstig. :)


    Wenn Ihr weitere Rezepte für Waschmittel habt, könnt ihr ja mal berichten. Ansonsten viel Spaß beim ausprobieren.

    Um Rote Bete zu konservieren gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Ich habe es mal mit Marmelade probiert. Das Ergebnis war für mich echt überzeugend, ob aufs Brot, als Preisebeerenersatz zu gebackenen Camembert oder zum Süßen und Färben von Rotkohl!


    Was man braucht:

    • 2kg rote Bete
    • 1kg Gelierzucker 1:2
    • Zitronensaft oder Zitronensäure
    • Etwas gemahlenen Kümmel
    • Einmachgläser


    Zubereitung:

    1. Die Knolle etwas abwaschen.
    2. Die Rote Bete vollständig in einem Topf mit Wasser bedecken.
    3. Je nach Größe 20 - 30 Minuten kochen.
    4. Nach dem Kochen etwas abkühlen, schälen und grob würfeln. (Handschuhe tragen! Sonst sind die Finger bunt.)
    5. Rote Bete in eine Topf geben und pürieren.
    6. Den Gelierzucker, gemahlenen Kümmel und Zitronensaft/ -säure hinzugeben und gründlich unterrühren.
    7. Unter Rühren aufkochen und ca. 3 Minuten sprudelnd kochen.
    8. Die fertige Marmelade sofort in die keimfreien / heißen Einmachgläser geben und verschließen.