Wildbienenhotel Richtig/Falsch

  • Hallo Leute, zum Thema Wildbienenschutz - Schaffung von Nisthilfen/Bienenhotel durch den Menschen, kam mir das Glück zugute als ein Imker meiner Partnerin eine Imkerinterne Zeitschrift schenkte. Dazu muss man wissen das Wildbienen Solitärbienen sind, keinen Honig anlegen und Einzelgänger sind. Sie sind kleiner als Honigbienen und bestäuben auch so Blüten die für große Bienen und Hummeln "schwer erreichbar" sind. So wurde in dem Artikel darauf hingewiesen dass sie sogar effektiver seien als Honigbienen, zwecks Bestäubungsleistung. In Baumärkten und anderswo kann man ja diese kleinen Bienenhotels erwerben doch leider sind diese fast immer falsch konzipiert sodass sie leer bleiben, nicht angenommen werden. Darum setzte ich diesen Thread Bienenhotel Richtig/Falsch um durch werkeln für die Natur Chancen und Impulse für erfolgreiche Bienenhotels für Selbermacher zu geben. Im Foto ein Beispiel

  • Es ist grundlegend Falsch Löcher in eine Baumscheibe zu bohren, die Bohrung sollte durch mehrere Ringe gehen als nur zwischen zweien wie es bei der Scheibe der Fall ist. Die meisten Löcher sind zu groß! Das heißt bohrt bitte durch den Querschnitt des Holzes mit 3mm und 4 mm Bohrern. Fünf und Sechs millimetern ist vielen Wildbienen schin zu enorm dimensioniert.

  • Zum Holz selbst hieß rs in jenem Fachartikel, es solle mindestens schon 2 Jahre Trocknung erfahren haben und Hartholzig sein. Also Eiche, Apfel, Birne, Wallnuss und Kirsche; Nadelgehölze erfüllen diese Anforderungen nicht.

  • Die Hotels wie im Foto oben sind zu 80 bis 90 Prozent belegt (Kirschholz), ich sehe viele großangelegte Hotels die nichteinmal zu 20 Prozent belegt sind, aufgrund falschem Bohrsinn, trotz Der Arbeit, die darin steckt. Trotzdem bin ich stolz auf die Annahme der Wildbienen auf diese "Fachgerechteren" Hotels, es sei hier zu sagen dass auf einem Wildbienenvortrag einer biologischen Station darauf hingewiesen wurde dass aber 4/5tel aller Wildbienen Erdwohnungen vorziehen, dass heißt Flussuferböschungen mit steilen Lehmwänden und geringem Fettlehmgehalt, im Foto seien dass die großen belegten, 5mm löcher, also Solawiste, Nischenschaffer; Trockenmauern anlegen mit Weichlehmschichten. Ich danke für die Forumspräsenz. Felix74

  • #Tannenzapfen und Drahtgeflecht. Wenn ihr einen Kasten anlegt und mit Drahtgeflecht sichert, achtet darauf, dass der Draht nicht den Löcherzugang für die Buienen versperrt. Tannenzapfen bringen hier wenig. Sie ziehe. Kellerasseln, welche Ameisengleich dem Boden zugute kommen. Wollt ihr Kellerasseln Nischen schaffen, nehmt einen Tonblümentopf, setzt ihn mit der Öffnung auf den Boden und tut Tannenzapfen darein. Durch die Zapfen wird mehr Fläche zum krabbeln und klettern geschaffen. Durch den Topf Schatten, Rückzugspunkt und Mikroklima.

  • Danke, mit doppelt ee😉 .Das Hotel im Foto wurde bereits im Jahr zuvor belegt. Mir stellte sich nun die Frage ob die versiegelten Löcher, die von den Larven geöffnet wurden -von mir Freizukratzen seien, doch ich mache da nichts dran, das müsse die Natur selbst reglementieren. P.S. die verbauten Dübel an den Klotzrändern dienen dem Anbinden der Einheit. UND wie ich bei unserem Garten beobachten konnte werden die großen 5 und 6mm Löcher weniger angenommen. Es scheint auch so dass die großen mit Teilen des Erdreiches versuegelt wurden, die kleineren aber mit Bienensekret.