"Im Grunde gut" von Rutger Bregman

  • Gerade lese ich "Im Grunde gut - eine neue Geschichte der Menschheit" von Rutger Bregman. Und ich bin begeistert. Es ist, als ob sich derzeit Puzzlestück für Puzzlestück das Wissen für ein neues Zusammenleben von Menschen, Menschen und Tieren und Menschen und Mutter Natur zusammenfügen würde. Rutger Bregmans Puzzlestück setzt sich mit der Natur des Menschen auseinander und er kommt zu der Erkenntnis, dass "nicht Argwohn und Egoismus (...) den Fortschritt der Menschheit ermöglicht haben, sondern Vertrauen und Kooperation." Seine These: Es braucht keine von oben durchgesetzte Disziplin und Ordnung, um die "schlechte menschliche Natur" in Schranken zu halten, wie Herrschende auf der ganzen Welt nicht müde werden zu betonen. Wenn man die Menschen lässt, entwickeln sie Umsicht, Hilfsbereitschaft, Einsicht und unterstützen sich untereinander und auch die Welt.

    Ganz toll der Schreibstil. Einfach und gut lesbar. Super, diese jungen Leute heute (der Autor ist Jahrgang 1988) :) Und besonders befreiend fand ich das kritische Hinterfragen von Untersuchungen und Experimenten, die unser Denken die letzten Jahrzehnte so traurig geprägt haben: kennt ihr sie auch? Das Bestrafungsexperiment mit angeblichen Stromstößen? Das Gefängnisexperiment, bei dem ganz normale Studenten angeblich zu Monstern geworden sind?

    Fazit: absolut empfehlenswert!

  • Da bin ich etwas pessimistischer. Ich glaube nicht, dass "wenn man die Menschen lässt" Umsicht, Hilfsbereitschaft und Einsicht das Ergebnis sein wird. das mag für einzelne Personen gelten, nicht aber für die gesamte Menschheit. Ich befürchte, dass der Vorteil des einzelnen für die Masse der Menschen im Vordergrund steht. Auch dass könnte man logisch erklären! Evolution bedeutet nämlich wahrscheinlich doch: Der Stärkere überlebt!

  • "Auch dass könnte man logisch erklären! Evolution bedeutet nämlich wahrscheinlich doch: Der Stärkere überlebt!"


    ...und der auf lange Sicht Stärkere ist doch der (oder die), der besser mit den Mitmenschen kooperiert und weniger Energie auf Kämpfe verschwendet.

    Dazu gibt's sogar Studien, müsste ich mal raussuchen.

  • Der Stärker ist ein Individuum und so Einzelkämpfer. Evolution sagt, dass der Bestangepasste, angepasst an die sich ändernde Umgebung überlebt, so und so stärker ist. Da wird das Tierreich als der Stärkere betitelt das sich an ändernde Vegetation anpassen muss, vegetation als Grundlage in der Nahrungspyramide -wo der Jäger dann mit einzieht. Auch vegetation muss/muss sich weiter anpassen an änderndes klima, immer schon

  • Da der Mensch aber ein Geselliges Lebewesen ist und Nachkommen als Familie in die Welt setzt, das kann schon mal nicht der Stärkere sein, weil auch der Stärkere hier eine Stärkere*in braucht. Somit ist im Grunde gut richtig, denn, mir ist Geholfen wenn dem Anderen geholfen ist. In einer win-win-Maxime ohne nachteilige Komprisse-heißt bei den Stärken/Fähigkeiten des Anderen anknüpfen. Ich erstärke ihn durch mich und er sich durch mich. Gesellschaft bedingt durch bedienen gegenseitig sich?! So müsse der Gehokfene, von dessen Ich-Ihm-Helfen, ich wiederum profitiere. So muss Keiner neiden und nicht Feinden. (bin übugens 90iger Jahrgang;) Es stützt sich, es nützt sich.

  • Jedoch, jedoch liegt diesem Handlungskonstrukt die Spiegelneurologie zugrunde- wo ist der Unterschied auch ich könne in des anderen Schuhen stecken. Wer das weiß, begreift und anwendet macht keinen Unterschied. Das schwache Baby ist Schwach. Könnte deins sein oder meins, oder ich oder was wenn ich an seiner Stelle wäre ? Da ist intelligente Emphathie: Denn Mitfühlen und sich reinversetzen ist hochintelligent. Der intelligente überlebt, also, nicht der Stärkere, heiße intelligenz nach wie vir die Fähigkeit des Einsehens. Jemand ist intelligent, wenn er Einsehen kann. Und ganz Ehrlich wir alle hatten mal im koof ...hmmm kann uns gott bewahr auch mal so geschehen..... .Das Individuum vergeht, die Spezies übersteht, wenn sie Symbiose gelernt hat Und Nicht etwa rudimentäre Jagderfolge der Tagesausbeute ;)

  • Der Stärkere Überlebt, ganz ehrlich, wie groß, wie schwer und stark waren die Dinosaurier? und nun waren due kleinen, mittermilchbedürfigen einzigen Nagetiere, due kleinen Sonderlinge der planetaren Fauna, die waren stärker als T-Rexe und Raptoren? klar

  • Wenn eine Mäusepopulation zu groß wird, werden die weibchen aufgrund von sozialstress und Futteraggression unfruchtbar, und die Population verringert sich und passt sich so den Nahrungsgegebenheiten zum gesunden Maße(ausgewogenen) hin an. das ist evolutionäre starke überlebenstatktik . es könnten auch alle alles abfressen bis keiner mehr was hat. so wurde es bei mäusen in australien beobachtet , ist Fakt, ist selbstregulation , intelligent? die spezies besteht so jedenfalls trotz zeitweiger unfruchtbarket wegen stresshormonen, die dann wieder abgebaut werden. Die starke Gemeinschaft ist überlebensfähig und mit freundlichkeit kommt man leben weiter heißt es. so kömme das wort humor auch von human ethymiologisch. Symbiose heißt Leben und Leben lassen und gemeinsam überleben. Der stärkere kriegt n denkmahl, hier ruht der starke mächtige , einzelkämpfer der immer nur an sich dachte, bis wir uns seinem Erinnerten . ich meine, der starke aus dem satz oben ist nur für sich stark. Wo er für sich stark sein muss, aber eben njcht angepasst bzw. sogar reingepasst, er macht -was nicht passt wird passend genacht, dies sei der Symbiose entgegenläufig. Sym wie Symmetrie einander ergänzend und biose wid bios, Leben.