Hilfe, der Rotkohl ist schon so weit!

Super gesundes Kreuzblütlergemüse


Ernährungswissenschaftler kommen ins Schwärmen, wenn sie vom Kreuzblütlergemüse sprechen. Studien haben gezeigt, dass es Krebs, besonders Brust- und Prostatakrebs, vorbeugt, Abwehrkräfte gegen Pathogene und Schadstoffe mobilisiert und allgemein entgiftet. Außerdem scheint es sich positiv auf Sehkraft und Gehirnfunktionen auszuwirken, Typ 2 Diabetes im Zaum zu halten, allergische Entzündungen der Nasenschleimhaut zu lindern und sogar die Interaktionsfähigkeit von Autisten zu verstärken. Ein echtes Heilmittel, dieses Gemüse!


Wer gehört zur Gruppe der Kreuzblütler dazu?


Die Familie der Kreuzblütlergemüse ist groß. Ihr sind sämtliche Kohlarten, aber auch Meerrettich, Rettich, Radieschen, Rucola, Senf und Brunnenkresse zuzurechnen. Natürlich auch unser bedauerlicherweise zur Beilage beim Weihnachtsessen degradierter Rotkohl!


Rotkohl, doppelt gesund!


Dabei hat dieser schöne Kohl (schneidet ihn auf und bewundert Farbe und Form, die sich im Inneren offenbaren!) noch weitere Vorzüge zu bieten. Wie alle Lebensmittel, die durch kräftige Farben auffallen, findet man in Rotkohl einen hohen Anteil an Antioxidantien. „Rotkohl kann z. B. eine dreimal so hohe antioxidative Kraft wie Heidelbeeren haben“ schreibt Bestsellerautor Dr. Michael Greger in seinem Buch „How not to die“ und bezieht sich dabei auf eine Studie des US. Department of Agriculture aus dem Jahr 2007.


Raspeln und überall dazu geben


So ist es sicher eine gute Idee, es dem leidenschaftlichen Ernährungsforscher nachzutun. Der hat, wie sich nachlesen lässt, immer einen angeschnittenen Rotkohl an gut sichtbarer Stelle im Kühlschrank liegen, damit er nicht vergisst, jede Mahlzeit zumindest mit ein paar Rotkohlraspeln zu garnieren.


Guten Appetit!


Foto Pixabay