Von Omas Eintopfgemüse zum Superfood – Staudensellerie

Dornröschenschlaf und Aschenputteldasein


Jahrzehntelang spielte der Staudensellerie, diese einfache grüne Gemüsepflanze, nur eine Nebenrolle im Suppentopf der Hausfrauen und -männer.

Sicher, sein eigenartig salzig-würziger Geschmack durfte beim langsamen Einkochen von italienischen Tomatensaucen nicht fehlen. Er war immer schon fester Bestandteil bei mediterranen landestypischen Suppen, wie der Ribolitta. Kräutersalz- und Gemüsebrühehersteller verließen sich auf seinen guten Einfluss auf den Gesamtgeschmack. Doch zum Helden wurde er erst kürzlich.


Ein Buch verändert alles


Erst ein Buch, „Selleriesaft“ von Anthony William, hat den Staudensellerie als Hauptdarsteller auf die Bühne geholt. Der Autor konnte feststellen, dass das grüne Mauerblümchen zur Sorte „Stille Wasser sind tief“ gehört. Sein in der Gemüsewelt einzigartiger Geschmack kommt nämlich durch ganz besondere, wertvolle Inhaltsstoffe zustande.


Bio-aktives Natrium, Mikromineralsalze (Natrium Cluster Salze) und über 60 Spurenelemente


Bio-aktives Natrium, Mikromineralsalze und ein Cocktail von über 60 systemisch zusammenarbeitenden Spurenelementen machen Staudensellerie, so die Erkenntnis von William, zu einem der echten Heilmittel, die die Natur für uns Lebewesen bereit hält. Das grüne Kraut scheint herausragende Fähigkeiten zu haben, wenn es darum geht, toxische Stoffe aus unserem Körper auszuschwemmen. Es soll seine Wirkung vor allem im Verdauungstrakt verbreiten, stärkt die Magensäure, die so besser gegen schädliche Pilze, Viren und Bakterien angehen kann. Im Darm sorgt es für basisches Klima, was der Darmschleimhaut sehr gut bekommt. Man spricht ihm zudem zu, dass es die Nieren- und Nebennierenfunktion verbessert, dass er zur Befeuchtung auf der innersten Zellebene beträgt und so neuronale Funktionen optimiert und sogar, dass er bei den Reparaturprozessen an unserer DNA eine positive Rolle einnimmt. Wer an umfassenderen Informationen interessiert ist, dem sei das Studium des Buches empfohlen. Und alle anderen können Staudensellerie auch einfach genießen und in ihren sommerlichen Speiseplan integrieren. Falsch ist das auf keinen Fall. Und der Gedanke, dass man der eigenen Gesundheit damit etwas Gutes tut, macht die Freude ja nur noch größer.


Leckeres mit Staudensellerie


Ich persönlich habe meinen Staudensellerie aus der Solawi-Kiste in einer italienischen Bohnen-Kohl-Suppe (mit schwarzen Bohnen, Wirsing, Möhren und Kartoffeln) genossen. Außerdem hat er einen Salat aus gekochten Getreidekörnern, Tomaten, Gurken und Knobi so richtig perfekt gemacht. Und man kann ihn auch einfach in einen leckeren Dip tauchen und so verspeisen!


Kleiner Tipp zur Aufbewahrung


Staudensellerie wird recht schnell „schlapp“. Am besten hält er sich, wenn man ihn in ein feuchtes Geschirrhandtuch einschlägt und im Kühlschrank lagert.

Guten Appetit!


Foto: Pixabay

    Kommentare 1

    • Danke für den informativen Beitrag. Ich war eher hilflos bei der Aufgabe etwas aus dem Staudensellerie zu machen. Aber seine tollen Eigenschaften und die Rezeptanregungen machen Lust zum Ausprobieren.